Hegering Siebengebirge Hegering Siebengebirge
  • Aktuelles
    • Termine
    • Afrikanische Schweinepest
  • Hegering
    • Hegering Siebengebirge
    • Vorstand
    • Mitgliedschaft
    • Abteilungen
      • Hundegruppe
        • Aktuell
        • Gruppenarbeit
        • Hundeerziehung
        • Hundeernährung
      • Jagdhornblasen
        • Aktuell
      • Jungjäger
        • Aktuell
        • Aktivitäten
        • Jungjägerkurs
      • Pächter
        • Aktuell
      • Schießen
        • Aktuell
        • Kreismeisterschaft
        • Auf dem Schießstand
    • Spenden
  • Wild
    • Rehwild
    • Kitzrettung
    • Schwarzwild
    • Rotwild
    • Waschbär
    • Siebengebirge
      • Greife im Siebengebirge
      • Rehwildhege im Siebengebirge
  • Jagd
    • Jagdschein
    • Wetter
    • Lehrrevier
    • Schuss raus
    • Hege Naturschutz
    • Jagd - Weltweit
    • Jagd Fakten
  • Lernort Natur
    • Rollende Waldschule
  • Kontakte

Hegering Siebengebirge - Aktuelles

Featured

Stammtisch an neuem Standort

Zum ersten Mal traf sich unser monatlicher Hegeringstammtisch im Gut Sülz Weingarten in Oberdollendorf.

In gemütlicher Atmosphäre des gut geheizten Kelterhauses gab es viel Gelegenheit zum Klön und
jagdlichen Fachsimpeln. Auch die Kulinarik kam nicht zu kurz.
Mitgebrachte Hörner kamen auch zum Einsatz und begrüßten die Teilnehmer als auch die umliegende
Nachbarschaft, ob der nun regelmäßig wiederkehrenden jagdlichen Gäste.

Wer das Gut Sülz noch nicht kennt, hier die Anschrift:

Gut Sülz, Weingarten, Bachstraße 157, 53639 Königswinter-Oberdollendorf

Die Parkplatzsituation ist nicht so komfortabel wie in Ittenbach. Daher kommt in Fahrgemeinschaften,
oder auch gerne mit dem Fahrrad.

Anna Maria Müller

Featured

Staupe im Rhein-Sieg-Kreis

Das für Menschen ungefährliche Staupe Virus ist in Neunkirchen-Seelscheid bei einem Fuchs und in Bad Honnef der Hundestaupevirus nachgewiesen.

Der Rhein Sieg Kreis empfiehlt allen Hundebesitzerinnen- und besicztern auf einen ausreichenden und regelmäßigen Impfschutz ihrer Tiere zu achten.

Weitere Infos durch die Pressemitteilung des Kreises gibt es hier:

Anna Maria Müller

Featured

Hegering Sommerfest am 28.08.2022 in Rhöndorf

Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen hat der Hegering Siebengebirge am Schützenhaus in Rhöndorf nach zweijähriger Coronapause sein Sommerfest gefeiert.

Rund 50 Mitglieder trafen sich entspannt zu Gesprächen in kleiner und größerer Runde, die Bläser haben neben den notwenigen Signalen wie „Begrüßung“ und „zum Essen“ jagdliche Märsche und Melodien erklingen lassen.

Alle wurden köstlich vom Grill mit Steaks, Würstchen und Salaten versorgt, anschließend gab es Pflaumenkuchen mit Schlagsahne.

Für die Organisation der gelungenen Veranstaltung gilt Iris Meyer und allen, die sie unterstützt haben, ein herzlicher Dank!

Susanne Wellmann

Featured

Tag des Waschbären – 7. Juni 2022

Ursprünglich aus Nordamerika stammend, ist der Waschbär nach Aussetzungen (Edersee/Hessen 1929 - 1934) und Farmausbrüchen, in denen er zur Pelzgewinnung gehalten wurde (Strausberg/Brandenburge, Harz), seit der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts in Deutschland angekommen. Er steht auf der EU Liste der gebietsfremden invasiven Arten und kommt inzwischen in 70 % der deutschen Jagdreviere vor. Eine Verdopplung im Vergleich zu 2006. 

Der bis zu 10 kg schwere Nahrungsgeneralist ist ein überwiegend dämmerungs- und nachtaktiver Einzelgänger, der zwischen 6 und 8 Jahren alt werden kann. Nach der Ranzzeit im Februar / März kommen nach ca. 63 Tagen 2 bis 8 Jungtiere (Nesthocker) zur Welt. Der Waschbär ist ohne die Rute ca. 60 cm lang und hat eine Schulterhöhe von 30-35 cm. Die Haarfarbe ist grau-braun. Auffällig ist die Lunte mit der dunklen Bänderung. Durch die dunkle Gesichtsmaske hat er Ähnlichkeit mit dem Marderhund. Der Waschbär hält sich bei schlechtem Wetter in der Regel in seinem Lager auf und in strengen Wintern hält er eine Winterruhe. Als Lager dienen ihm hohle Bäume, Fuchs- und Dachsbaue, Wurzelstöcke oder Feldscheunen. Waschbären sind gute Kletterer und schwimmen gut.

Aufgrund seiner hohen Anpassungsfähigkeit, verbunden mit einem hohen Ausbreitungspotenzial, besiedelt er auch zunehmend Agrarlandschaften, strukturarme Forsten und urbane Lebensräume.

Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Waschbären einen negativen Einfluss auf seltene Amphibien, Vogel-, Muschel- und Flusskrebsbestände haben. Dies gilt auch für den Rhein-Sieg-Kreis, wo er in großen Teilen und teils auch in größerer Anzahl vorkommt. Es gibt Amphibienvorkommen, die durch den Waschbären ausgerottet wurden. Aufnahmen an Wildkameras zeigen, dass die Tiere teils über Stunden das Flachwasser absuchen und sich dann bedienen. Sie können beispielsweise Erdkröten häuten und so die Giftdrüsen entfernen, übrig bleiben dann die Hautfetzen. Dass sie auch Ihre Vorderpfoten geschickt einsetzen können, beweisen die kleinen Bären im Berliner Grundwald und im Rhein Sieg Kreis. Sie greifen aktiv in die Schutzbemühungen der Stiftung Naturschutz ein und plündern die Auffangeimer entlang der Krötenzäune.

 

 

 

 

 

Weiterführende Links:

https://www.jagdverband.de/waschbaer-hat-gravierenden-einfluss-auf-amphibien

https://www.senckenberg.de/de/pressemeldungen/waschbaer-marderhund-co-gefahren-invasiver-und-gebietsfremder-raubsaeugerarten-fuer-gesundheit-und-oekologie/

https://zowiac.eu/2025/07/08/faktencheck-waschbaeren/

 

Video des Deutschen Jagdverbandes "Einfluss invasiver Arten"

https://youtu.be/3Pwm3XvdgAU

Anna Maria Müller  

Featured

Lebenslanges Lernen

An diesen Satz fühlten wir vom Vorbereitungsteam uns erinnert, als wir die fünf Stationen für die 24  Teilnehmer unseres Anschussseminars präparierten. Ein durch einen Autounfall zu Tode gekommenes Stück Rehwild wurde in ein Gestell gehangen und von dem Nachsuchenführer Holger Haas mit hochwildtauglicher Munition beschossen.

Ziel des Seminars war es, den Teilnehmern die Fähigkeit zu vermitteln, einen Anschuss zu beurteilen und die richtigen Schlüsse und Entscheidungen für die mögliche Nachsuche zu ziehen, sollte der Schuss nicht so gelungen sein, wie er gelingen sollte.  

Eine Nachsuche ist immer sehr abwechslungsreich, sehr anstrengend für Hund und Führer und keine ähnelt der nächsten.

-          Welche Situation findet man vor?

-          Welches Wild, wie schwer?

-          War das Wild vor dem Schuss vertraut, oder sicherte das Wild?

-          Standort des Wildes bei der Schussabgabe?

-          Welches Kaliber wurde verwendet?

5 Situationen wurden aufgebaut. Lauf-, Keule-, Äser -, Krellschuss und weich getroffen. Häufig sieht man an den Anschüssen erst einmal nichts, bis das geübte Auge die mehr oder weniger deutlich sichtbaren Spuren im Unterholz entdeckt, die über einen Fehlschuss, einen Treffer oder gar über die Treffpunktlage Auskunft geben können. Diese Pirschzeichen gilt es zu deuten. Die Anschusskontrolle sollte hierbei nicht durch zu viele Personen erfolgen, da man ungewollt Schweiß etc. verteilen kann.

Aber nicht nur die Hinweise am Anschuss, sondern auch das Zeichnen des Wildes geben Auskunft über die Treffpunktlage und sind wichtige Erkenntnisse für die Nachsuche. Ist es eine Totsuche, oder brauche ich einen erfahrenen Hund, der das Wild verfolgen und ggfs. binden kann. 

Nach 2 h regen Austausch und Fachsimpeln folgte der Ausklang im nahegelegenen Schützenhaus, wo Holger geduldig weitere Fragen zur richtigen Kaliberwahl, oder Zeigerarten (Mistkäfer) beantwortet. 

Anna Maria Müller 

Featured

Wildtierrettung mit Drohne und Wärmebildkamera im Siebengebirge

Am frühen morgen um 05:00 Uhr trafen sich der Jagdpächter Karl von der Lohe mit einigen Mitjägern und Joachim Rohner als Drohnenpilot zur Wildtierrettung vor der Heuernte im Revier Hühnerberg. Mit Hilfe einer Drohne als Trägersystem und einer Wärmebildkamera ist es in den frühen Morgenstunden möglich selbst im hohen Gras Wildtiere, hier speziell Rehkitze und Hasen zu erkennen und gegebenenfalls aus der Fläche zu tragen oder herauszudrücken. Die Hasen eher nicht.

Man hat nur ein enges Zeitfenster bei den schnell ansteigenden Temperaturen zur Zeit der Heuernte, um sicher Wildtiere in den Wiesen zu erkennen. Wenn die Sonne auf die Wiese kommt, gibt es schnell Wärmespots, die ein sicheres Erkennen von Wild erschweren oder schon fast unmöglich machen. Darum heißt es in dieser Zeit für Helfer und Piloten früh aufstehen. Das Ganze funktioniert nur gut, wenn Landwirt und Jäger Hand in Hand zusammenarbeiten, die Termine koordinieren und entsprechend Helfer zur Verfügung stehen.
Wird eine entsprechende Wärmesignatur erkannt, geht ein Helfer zu der Stelle und trägt das Kitz, wenn es noch keinen Fluchtreflex hat mit Handschuhen und Grasbüscheln aus der Fläche. Dann wird es in einem Korb oder einem gut belüfteten Umzugskarton im Schatten abseits der zu mähenden Fläche deponiert. Optimal läuft es dann, wenn unmittelbar nach der Suche der Landwirt mit seiner Arbeit beginnt.

Absolut wichtig ist dabei, dass das Kitz keine menschliche Witterung annimmt, sonst kann es passieren das die Ricke es verstößt.

Bei dem frühen Einsatz an diesem Morgen wurde Rehwild entdeckt und aus der Fläche vergrämt. Ein Rehkitz wurde in einer nahen Wiese ausgemacht aber dort in Ruhe liegen gelassen.

Es ist einfach schön, wenn nach der Aktion am Ende kein Tier unnötig leiden musste oder zu Schaden gekommen ist. Das ist Hege im wahrsten Sinne. Dafür lohnt es sich früh am Morgen die Natur erwachen zu sehen und Tiere vor Schaden zu bewahren.

Jochen Rohner

 

Featured

Ein Zuhause für Fledermäuse im Siebengebirge

Fledermäuse gehören zu den ältesten Tierarten der Welt und sind die einzigen aktiven Flieger unter den Säugetieren. Von den 900 weltweiten Arten leben 24 in Mitteleuropa, die ausnahmslos im Bestand gefährdet sind und stehen auf der „Roten Liste“. Die europäischen Arten liegen in der Größe zwischen dem Zaunkönig (Zwergfledermaus) mit 4,5 bis 8 g und der Amsel (GroßesMausohr). mit einem Gewicht von 18 bis 45 g.
Fledermäuse werden im Durchschnitt 5-6 Jahre alt und bekommen im Sommer 1-2 Jungtiere, die ab August flügge werden. Im Winter halten sie bei ca. 2,5 ° und einer Luftfeuchtigkeit von 80-90 % mehrere Monate ihren Winterschlaf.
Sie ernähren sich ausschließlich von Insekten, darunter Stechmücken und Stubenfliegen. Wespen und Bienen gehören nicht zum Beutespektrum.
Während früher Spalten und Löcher in Häusern und Scheunen den Fledermäusen Unterschlupf gaben und im Wald genügend Totholz und Astlöcher zur Verfügung standen, ist in den modernen Häusern und im forstwirtschaftlich intensiv genutzten Wald weniger Platz für Fledermäuse.
Fledermäuse sind aber wichtig für die Bekämpfung von Schadinsekten, z.B. in der Land- und Forstwirtschaft.
Unter der Federführung von Anne Müller starteten wir deswegen 2019 ein Projekt zur Beschaffung von Fledermauskästen für unsere Reviere im Siebengebirge.
Durch eine großzügige Spende der „HIT Umwelt- und Naturschutzstiftung“ und eines Beitrages des Hegeringes konnten 36 Dreier-Sets (Nist- und Unterkunftskästen) besorgt und unentgeltlich an die Revierpächter abgegeben werden.
Die Dreiersets erfüllen die unterschiedlichen Ansprüche der Fledermäuse an ihre Unterkünfte, wie Winterschlaf; Aufzucht des Nachwuchses, etc..
Sie wurden jetzt im Frühjahr 2020 aufgehängt; wir sind gespannt, wann sich die ersten Bewohner einfinden.

.

 

Featured

Pilzexkursion im Windecker Ländchen

Wir hatten eingeladen zur Pilzexkursion am 29.09.2019 ins Windecker Ländchen mit dem Thema Sammeln und Kennenlernen. Denn es passt im Herbst so gut zusammen, frisch erlegtes Wild zubereitet mit leckeren Pilzen. Unter der sachkundigen Leitung von Daniel Frank und Bernd Zimmermann trafen sich fast 40 Teilnehmer, die sich auf die Suche von Pilzen machten. Und es war echtes Pilzwetter, feucht und nicht zu kalt, es regnete zeitweise in Strömen. Aber alle waren gut ausgerüstet und voller Tatendrang. Das Ergebnis: es wurden 37 Pilzarten gefunden, darunter essbare, wie z.B. Semmelstoppelpilz, die kleinen Waldchampignons (Blutchampignons) oder die Pfifferlinge, dann ungenießbare, aber auch giftige, wie der bekannte Fliegenpilz. Unsere beiden Führer erklärten uns die wichtigsten Bestimmungsmerkmale: Lamellen und Röhrenpilze, brüchiger oder fasriger Stil, Geruch, Geschmack und Farbe helfen bei der Einordnung der verschiedenen Pilzarten. Gar nicht so schwer. Was bitter schmeckt, schlecht riecht oder sich grell verfärbt, da sollte der Sammler vorsichtig sein. Immer am besten, nur das zubereiten, was man sicher kennt. Es war eine sehr gelungene Exkursion, Eintauchen in die Welt unserer Wildpilze; wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Danke an beide Experten für die Vorbereitung und die Durchführung; ganz großer Applaus.

 

 

 

Featured

Afrikanische Schweinepest - ASP

Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch 

Bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) handelt es sich keineswegs um eine exotische Variante der bekannten Klassischen („europäischen“)

Der Ursprung der Virusinfektion liegt in der afrikanischen Warzenschweinpopulation. Über Georgien hat die aktuelle Erregervariante in den letzten ca. 14 Jahren ihren Weg an die Grenzen – und nun auch direkt in unseren Wirtschaftsraum gefunden. Sie ist hochvirulent, erfasst Haus- und Wildschweine aller Altersklassen, ASP-Verbreitungsgebiet-Stand-22.05.2025ASP-Verbreitungsgebiet-Stand-03.12.2024verläuft innerhalb weniger Tage nach der Infektion tödlich; ein Impfstoff steht nicht zur Verfügung!

Nach dem Auftreten der Seuche in Armenien, Aserbaidschan und in der Russischen Föderation (RF) wurde die ASP zunächst in den osteuropäischen Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland bei Haus- und Wildschweinen festgestellt.

Die ASP hatte sich somit in Richtung Westen und Norden ausgebreitet. Nach einem Sprung der ASP über eine größere Entfernung wurde die ASP 2017 in der Tschechichen Republik an der Grenze zur Slowakei festgestellt. Im September 2018 wurde die ASP bei zwei Wildschweinen in Belgien im Dreiländereck, 60 km von der Deutschen Grenze entfernt festgestellt. 
Seit September 2020 ist die ASP auch in Deutschland angekommen. 2021 ist die ASP bei Hausschweinbeständen im Landkreis Spree-Neiße, Kleinhaltung in Märkisch-Oderland, mit Bestätigung des Referenzlabors Ende 2021 in einem Mastschweinebetrieb in Mecklenburg-Vorpommern, sowie Mai 2022 bei einem Mastschwein in Forchheim, Kreis Emmendingen in Baden Würtemberg. 

Am 14. Juni 2025 ist die ASP nun in Olpe in NRW vom FLI festgestellt worden. Der Virus ist auf einen Virenstamm zurückzuführen, der dem in der italienischen Region Kalabrien vorkommenden sehr ähnlich ist und sich von den bisher in Deutshcland bekannten ASP-Varianten unterscheidet.  Insgesamt sind in den Kreisen Olpe und Siegen   112   bestätigt worden.

Tagesaktuelle Fallzahlen stehen im Tierseuchennachrichtensystem TSIS und zusätzlich in einer dynamischen Karte unter folgendem Link zur Verfügung: zur dynamischen Karte.

Die ASP ist keine Zoonose, also zwischen Tier und Mensch übertragbare Infektionskrankheit und daher für den Menschen ungefährlich. Andere Haus- und Wildtiere sind ebenfalls nicht empfänglich für die ASP.

Aktuelle Informationen zum Seuchengeschehen und ausführliche Erläuterungen gibt die aktuelle jagdliche und landwirtschaftliche Presse. Die veterinärbehördlichen Regelungen sind unbedingt zu beachten. 

Bislang nsind 112 positive Fälle in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Es besteht Grund zu allerhöchster Aufmerksamkeit, sei es bei lebenden Wildschweinen, die erlegt wurden, vor allem aber beim Auffinden von Kadavern. Kadaver können in unserer Region auch über den Rhein an unsere Ufer geschwemmt werden. Auch hier gilt größte Aufmerksamkeit. Die schnelle Meldung zählt, entweder beim Kreisveterinäramt über die E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder bei dem LANUV unter Telefonnummer 0201.714488 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Für die Kitzrettungsdrohnen des Hegerings wurde bereits beim Fördermittelgeber die Genehmigung beantragt, die Drohnen auch für die Suche unter dem Gesichtspunkt der Afrikanischen Schweinepest einzusetzen. Die Drohnenpiloten erhalten eine entsprechende Schulung.

Das Kreisveterinäramt des Rhein Sieg Kreises, Frau Silvia Berger, Leiterin der Abteilung Tiergesundheit im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Sieg-Kreises hat mitgeteilt:

"Um einen möglichen Eintrag der Krankheit in die Wildschweinpopulation so früh wie möglich zu erkennen, ist es notwendig, alle tot aufgefundenen oder krank erlegten Wildschweine auf das ASP-Virus untersuchen zu lassen. Hier sind vor allem die Jagdausübungsberechtigten aufgerufen, Veränderungen oder besondere Vorkommnisse, die durch eine intensive Überwachung der Wildschweinbestände in ihrem Jagdrevier auffallen, dem Veterinäramt unverzüglich mitzuteilen. Das Veterinäramt ist per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu erreichen.“

Auch bei Hochwasser und einer Überflutung von Rheinwiesen kann es nicht ausgeschlossen werden, dass mit dem ASP-Virus infizierte Wildschweinkadaver flussabwärts getragen werden. Wer am Rheinufer ein totes Wildschwein findet, wird gebeten, dies wegen der notwendig zeitnahen Bergung und Untersuchung auf das Virus unverzüglich dem Veterinäramt zu melden.

Die Beprobung der Tiere kann auch noch in einem sehr weit fortgeschrittenen Verwesungszustand erfolgen. Die Übertragungswege können sehr vielfältig sein, sodass in ganz Deutschland erhöhte Wachsamkeit geboten ist. Jäger und Landwirte müssen ein erhöhtes Sicherheitsempfinden entwickeln und die Maßgaben der Biosicherheit umsetzen.

Fotos zu ASP Symtomen gibt es HIER.

Afrikansiche Schweinepest Fallzahlen Friedrich Löffler Institut vom 22. Mai 2025

 

Merkblatt für Jägerinnen und Jäger des LAVE

https://www.lave.nrw.de/system/files/media/document/file/asp_merkblatt_jagerinnen_und_jager.pdf

 

Weitere Infos des LANUV gibt es hier: 

https://www.lave.nrw.de/zum-schutz-gegen-die-afrikanische-schweinepest-landesweites-asp-monitoring-bei-erlegten-und-tot

Hotline des LANUV: 0201-71 44 88 

 

Hinweise zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest Stand 10.2018

HIER

ASP Massnahmenkatalog

Maßnahmenkatalog
Optionen für die Bekämpfung der ASP fbei Wildschweinen im Seuchenfall
Stand 10.10.2017

HIER

Exemplarische Anwendung jagdlicher Maßnahmen im Seuchenfall der ASP
Stand 10.10.2017

HIER

ASP- Jagdliche Maßnahmen im Seuchenfall

 Allgemeine Antworten zur Afrikanischen Schweinepest
Stand 03.12.2020

HIER

 

 

RWJ0414 08-09-Petrak-Karte

Äußerste Hygiene auf Jagdreisen und im Revier sind eine Selbstverständlichkeit.
 

Trichinenuntersuchung

Für die Trichinenprobenentnahme sind die Jäger zuständig. Zuvor ist jedoch ein Antrag beim Kreis zu stellen, dem ein Schulungsnachweis in der
Wildbrethygiene, Schulung zur „Kundigen Person“, beizufügen ist. Den Antrag gibt es hier.

Weiterlesen: Afrikanische Schweinepest - ASP
  • 1
  • 2
  • 3
Seite 3 von 3
  • Impressum
  • Partner
  • Datenschutz
  • Presse
Hegering Siebengebirge Hegering Siebengebirge
  • Aktuelles
    • Termine
    • Afrikanische Schweinepest
  • Hegering
    • Hegering Siebengebirge
    • Vorstand
    • Mitgliedschaft
    • Abteilungen
      • Hundegruppe
        • Aktuell
        • Gruppenarbeit
        • Hundeerziehung
        • Hundeernährung
      • Jagdhornblasen
        • Aktuell
      • Jungjäger
        • Aktuell
        • Aktivitäten
        • Jungjägerkurs
      • Pächter
        • Aktuell
      • Schießen
        • Aktuell
        • Kreismeisterschaft
        • Auf dem Schießstand
    • Spenden
  • Wild
    • Rehwild
    • Kitzrettung
    • Schwarzwild
    • Rotwild
    • Waschbär
    • Siebengebirge
      • Greife im Siebengebirge
      • Rehwildhege im Siebengebirge
  • Jagd
    • Jagdschein
    • Wetter
    • Lehrrevier
    • Schuss raus
    • Hege Naturschutz
    • Jagd - Weltweit
    • Jagd Fakten
  • Lernort Natur
    • Rollende Waldschule
  • Kontakte

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.

Essentiell Immer aktiv
Notwendig für den Betrieb der Website. Diese Cookies können nicht deaktiviert werden.
Funktionell
Ermöglichen komfortable Funktionen und das Speichern von Einstellungen.
Statistik
Helfen zu verstehen, wie Besucher die Website nutzen (Reichweitenmessung).
Marketing
Werden für Werbung und das Verfolgen von Besuchern über Websites hinweg verwendet.
Andere
CookieHint and Consent by reDim GmbH (Öffnet in neuem Fenster)